Albrecht Haaf - Chormusik
Albrecht Haaf - Chormusik

Finde ich hier ein Stück für meinen Chor?

...ein persönliches Wort, auch aus meinem Blickwinkel als Chorleiter:

 

Als mehrfacher Preisträger bei Kompositionswettbewerben für Chormusik hat man die Ehre, mit vielen Chorleiter(innen), Chorsänger(innen), Vorständen und weiteren Funktionsträgern innerhalb unserer schönen Chorlandschaft in  Kontakt zu kommen. Darunter befinden sich Spitzenchöre an der Grenze zum Berufschor ebenso wie einige der zahlreichen ambitionierten Amateurchöre.

 

Manchmal ist es neben der Kommunikation via Internet auch ein direkter persönlicher Kontakt im Rahmen von Uraufführungen eines meiner Werke. Natürlich ist dann der "Spiegel", den man durch Chorleiter(in) und Sänger(innen) erhält, ganz besonders wertvoll für das Weiterschreiben im Hinblick auf die Praxis.

 

Glücklicherweise haben mich diese Begegnungen meist mehr beflügelt als dass sie mich ins (vielleicht manchmal sicher auch hilfreiche...) Grübeln gebracht hätten.

Besonders schön ist, wenn Chorleiter(innen) und/oder Chorsänger(innen) rückmelden, dass ihnen eines meiner Stücke schon beim Erarbeiten viel Spass gemacht hätte.

Dass sie es gerne gesungen hätten, wie z.B. Chorleiter Stephan Lutermann sowohl über die Arbeit an "Gelobt sei Gott, der Herr der Welten!" für 5-stimmigen Frauenchor  (SCHOTT C55503) als auch über die Uraufführung von "Herr, Herr, lehre uns - Variation über Psalm 150" für gem. Chor, Orgel und 2 Schlagzeuger (SCHOTT ED 21915-02) mit dem Vocalconsort Osnabrück berichtete.

Ebenso äußerte sich Prof. Fritz ter Wey - Chorleiter von "Modus Novus" nach der Uraufführung meiner Stücke "An den Mond" für gem. Chor und "Bei einer Trauung" nach dem Text von Eduard Mörike für 4st. Männerchor (beide bei SCHOTT erschienen).

Und kürzlich in Bad Brückenau auch Wilhelm Schmidts und seine Sänger des Vokalensembles Würzburg über die Uraufführung von "Du bist min, ich bin din". Ergänzend meinte Chorleiter Schmidts, dass meine Stücke wohl nicht nur auf dem Klavier, sondern tatsächlich auch gesungen gut klängen und dass er das Stück innerhalb von nur zwei Proben erarbeiten konnte.

 

Letzteres ist doch nun auch aus meiner eigenen Praxiserfahrung als Chorleiter festzuhalten:

 

"Neue" Chormusik muss nicht immer gleichgesetzt werden mit "schwer zu singen". 

 

Insbesondere in den letzten Jahren ist eine Fülle von neuen Werken auf den Markt gekommen, die bewusst für die Praxis unserer aktullen Chorlandschaft geschrieben wurden, eingängig und wirkungsvoll, ohne dabei flach und künstlerisch substanzlos sein zu müssen.

 

Für meine eigene Werkstatt auf den Punkt gebracht:

 

Speziell meine beiden bei SCHOTT erschienenen Zyklen - "So im Vorüberwehn" nach fünf  Gedichten von Hermann Hesse (SCHOTT ED 22610) sowie "Wunderweiße Nächte" nach Texten von Rilke und Morgenstern (SCHOTT ED 22041) -  halte ich für die Zielgruppe "ambitionierter Amateurchor" als für sehr geeignet und gut zu erarbeiten. Bewiesen unter anderem durch meinen eigenen Chor "Kammerchor Müllheim", der sie sehr gerne singt. "Für Ninon", das Liebeslied aus dem Hessezyklus wurde sogar schon für die musikalische Gestaltung einer kirchlichen Hochzeit als für geeignet befunden.

Etwas höher mag die Latte bei einem Stück wie "Salam, Shalom...give peace to every heart!" (in der SCHOTT-Sammlung "Da pacem" erschienen...) gesetzt sein. Ich freute mich umso mehr darüber, dass der "Carl-von-Ossietzky-Chor Berlin e.V." unter Leitung von Berit Kramer dieses Stück innerhalb eines Konzertes zur Thematik "Friede sei" wunderbar interpretiert hat! (Siehe "Hörbeispiele").

 

FAZIT:

Mit dem eigenen Chor jenseits von der allgemeinen Hitliste nachhaltig ein

individuelles Image  aufbauen: Ja, das geht!

 

 

Albrecht Haaf, Komponist, Arrangeur, Pianist, Chorleiter.

Albrecht Haaf, Komponist für Chormusik und mehr.
  

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